Was kostet ein E-Check?
Eine Pauschale gibt es nicht – und das hat gute Gründe. Wir zeigen, welche Faktoren den Preis einer E-Check- oder DGUV-V3/V4-Prüfung bestimmen und wie Sie schnell zu einer verlässlichen Zahl kommen.
Wer einen E-Check oder eine Prüfung nach DGUV Vorschrift 3 bzw. 4 beauftragen möchte, stellt meist als Erstes die Frage nach dem Preis. Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. Eine Prüfung elektrischer Anlagen und Betriebsmittel ist keine Ware von der Stange, sondern eine Dienstleistung, deren Umfang von Betrieb zu Betrieb sehr unterschiedlich ausfällt. Ein kleines Büro mit einer Handvoll Geräte ist in kurzer Zeit geprüft, eine Produktionshalle mit Maschinenpark und weitläufiger Festinstallation bindet dagegen deutlich mehr Zeit und Fachpersonal. Deshalb verzichten wir bewusst auf eine Preisliste und kalkulieren jedes Projekt individuell. Welche Faktoren dabei eine Rolle spielen, erklären wir im Folgenden.
Anzahl und Art der Betriebsmittel
Der mit Abstand wichtigste Kostenfaktor ist, was und wie viel geprüft werden soll. Ortsveränderliche Geräte wie Kaffeemaschinen, Ladegeräte, Monitore oder Verlängerungsleitungen lassen sich zügig messen, sichtprüfen und dokumentieren. Anders sieht es bei großen Maschinenparks oder komplexen ortsfesten Anlagen aus: Hier sind Schaltschränke, Verteilungen, Stromkreise und Schutzmaßnahmen zu bewerten, was mehr Messungen und mehr Fachwissen erfordert.
Gleichzeitig gilt: Je mehr Geräte in einem Termin geprüft werden, desto günstiger wird in der Regel der Preis pro Gerät. Anfahrt, Einrichtung der Messtechnik und Abstimmung vor Ort fallen einmal an und verteilen sich auf eine größere Zahl von Prüflingen. Wer also mehrere Bereiche oder Standorte bündelt, profitiert meist von einer besseren Kalkulation.
Erstprüfung oder Wiederholungsprüfung
Vor der ersten Inbetriebnahme einer Anlage oder eines Geräts steht die Erstprüfung. Sie ist in der Regel aufwendiger als eine spätere Wiederholungsprüfung, weil zunächst eine genaue Bestandsaufnahme nötig ist: Welche Betriebsmittel gibt es überhaupt, wie sind sie zugeordnet, welche Prüffristen gelten? Diese Grundlage muss einmal sauber erarbeitet und dokumentiert werden.
Bei einer turnusmäßigen Wiederholungsprüfung liegen dagegen bereits Vorwerte und eine bestehende Dokumentation vor. Die Prüferin oder der Prüfer kann direkt auf den vorhandenen Bestand aufsetzen, Messwerte vergleichen und Abweichungen schneller erkennen. Das spart Zeit – und wirkt sich entsprechend auf den Aufwand aus.
Objektgröße und Erreichbarkeit
Neben der Zahl der Betriebsmittel spielt auch das Objekt selbst eine Rolle. Ein einzelnes Büro im Erdgeschoss ist anders zu prüfen als eine Produktionshalle mit mehreren Ebenen, Außenanlagen oder Technikräumen. Verteilt sich der Bestand auf mehrere Gebäude oder Standorte, kommen Wegezeiten und zusätzliche Abstimmung hinzu. Auch die Anfahrt zum Objekt fließt in die Kalkulation ein.
Kurz gesagt: Alles, was den Zeitaufwand vor Ort beeinflusst, beeinflusst auch den Preis. Deshalb hilft es uns bei der Angebotserstellung, wenn Sie vorab grob beschreiben, um welche Art von Objekt es sich handelt und wie die Betriebsmittel verteilt sind.
Prüfung ohne Betriebsschließung
In vielen Betrieben ist ein Stillstand während der Prüfung schlicht nicht möglich – sei es in der Produktion, im Handel oder in Praxen und Einrichtungen mit Publikumsverkehr. Auf Wunsch prüfen wir deshalb außerhalb der regulären Betriebszeiten, etwa abends, am Wochenende oder in Schichtpausen, oder wir gehen bereichsweise vor, sodass immer nur ein Teil des Betriebs betroffen ist.
Eine solche Planung kann den Aufwand auf unserer Seite etwas erhöhen. Dem gegenüber stehen aber vermiedene Ausfallzeiten, die für Sie in der Regel weit teurer wären als ein flexibel organisierter Prüftermin. Sprechen Sie uns einfach darauf an – wir stimmen den Ablauf gemeinsam mit Ihnen ab.
Wer prüft – und warum das für die Kalkulation zählt
Ein Punkt, der bei der Preisfrage oft übersehen wird: Wer führt die Prüfung tatsächlich durch? Bei der EL-Concept GmbH übernehmen das ausschließlich unsere eigenen, fest angestellten Elektrofachkräfte oder feste, sorgfältig ausgewählte Partnerbetriebe, mit denen wir seit Langem zusammenarbeiten. Eine Weitervermittlung an wechselnde Subunternehmer gibt es bei uns nicht.
Das hat für Sie zwei Vorteile. Zum einen wissen Sie, wer vor Ort ist und wer die Verantwortung für die Dokumentation trägt. Zum anderen kennen wir die Arbeitsweise und die Leistungsfähigkeit unserer Teams genau – und können deshalb realistisch und verlässlich kalkulieren, statt mit Schätzwerten zu arbeiten, die sich später nicht halten lassen.
Fazit: Der schnellste Weg zu einem verlässlichen Preis
Weil der Preis eines E-Checks von der Anzahl und Art der Betriebsmittel, von Erst- oder Wiederholungsprüfung, von der Objektgröße und vom gewünschten Ablauf abhängt, wäre jede pauschale Zahl an dieser Stelle unseriös. Verlässlich ist nur ein Angebot, das auf Ihren konkreten Bestand zugeschnitten ist.
Genau das erstellen wir für Sie – kostenlos und unverbindlich. Schildern Sie uns über das Kontaktformular kurz, was geprüft werden soll, und Sie erhalten in der Regel innerhalb von 24 Stunden ein individuelles Angebot mit einem klaren Preis.
Auf einen Blick
- Keine Pauschale: Der Preis richtet sich nach dem tatsächlichen Prüfumfang, nicht nach einer Liste.
- Größter Faktor: Anzahl und Art der Betriebsmittel – viele Geräte in einem Termin senken den Einzelpreis.
- Eigene Fachkräfte: Prüfung nur durch fest angestellte Elektrofachkräfte oder feste Partnerbetriebe.
- Angebot in 24 Stunden: Kostenlos und unverbindlich über unser Kontaktformular.